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Skate-Rundweg gescheitert
Geschrieben von Scotty   
Freitag, 4. Mai 2007

Die offizielle Ausweisung eines Inline-Rundkurses um Mechtildshausen kommt nicht zustande!

Nach dem sich wiesbadener Inline-Skater seit Jahren für den Ausbau einer Strecke von Rad-, Feld- und Wirtschaftswegen rund um die Erbenheimer Airbase und das Hofgut Mechtildshausen eingesetzt haben, steht die Planung hierzu nun vor dem Aus.

Auf den Seiten der Gruppierung der W-I-D-I (Wiesbadener Interessengemeinschaft der Inlineskater) finden sich lose Hinweise auf die Errungenschaften, einen Skate-Rundweg in Wiesbaden zu installieren:

"Eine Besichtigungstour fand bereits im Mai 2005 statt. Da beträchliche Geldbeträge zur Sanierung eines Teilstückes von ca. 1,4 km nicht aufzutreiben waren, freute man sich, dass eine kleinere (7 km lange) Strecke bereits schon im Herbst fertig wäre."
"Im Juni 2005 war zu erfahren, dass die fehlenden 350 m Asphalt nun auch noch aufgebracht werden um die Runde zu schließen und die Strecke auf 13,2 km erweitert wurde und eine restliche Teerdecke im Mai 2006 erstellt wird."
"Am Fastnachtsumzug 2006 in Wiesbaden haben die Skater bereits mit 30 Teilnehmern unter dem Motto "Jetzt geht´s los: Inline-Skater-Rundkurs um Mechtildshausen" ihre Freude über die Realisierung dieser Inliner-Strecke gezeigt. Dass der Ortsbeirat Erbenheim über den Rundkurs nicht informiert und entsprechend verärgert war, wird von Taitl und den anderen "widi"-Ansprechpartnern Herbert Reck und Pitt Pollak bedauert."

Noch am 24.April 2007 verkündet W-I-D-I das Schreiben aus dem Wiesbadener Rathaus:

"Schon in wenigen Wochen soll der „Inliner-Kurs Mechtildshausen“ fertig sein!
 „Es geht voran!“, freut sich Hubert Müller, der sich lange Zeit als Sportpolitischer Sprecher der Grünen Rathausfraktion für den Inliner-Kurs Mechtildshausen aktiv eingesetzt hat.
Laut Magistratsbeschluss vom 17. April 2007 soll demnächst ein rund 300 Meter langes Teilstück eines landwirtschaftlichen Weges zwischen der Gärtnerei Mulke und dem Berta-Cramer-Ring in Delkenheim asphaltiert werden. Schon jetzt ist ein Großteil des Inliner-Kurs asphaltiert beziehungsweise betoniert. Nur auf dem nun herzustellenden Teilstück lagen Verbundsteine mit teilweise breiten Fugen.
Mit dieser Baumaßnahme wird der „Inliner-Rundkurs Mechthildshausen“ nun gut vorangebracht d.h. besser befahrbar. Der rund 13,5 Kilometer lange Weg führt von Delkenheim rund um den Flugplatz nach Erbenheim und über Nordenstadt zurück zum Ausgangspunkt, dem Industriegebiet Max-Planck-Ring. Die Bauarbeiten kosten rund 20.000 Euro. Schon in den nächsten Wochen soll den Bauarbeiten begonnen werden."
Hubert Müller: „Die Sportskater und Landwirte sind sich einig, dass auf den Wegen weiterhin die Landwirte den Vorrang behalten, man aber bemüht sein wird gegenseitig aufeinander Rücksicht zu nehmen. Ich bin besonders erfreut darüber, dass die Skater sich bereit erklärt haben in ihren Vereinen dafür zu werben, dass die „freiwilligen Verhaltensregeln“, auch von allen eingehalten werden. Dies könnte Vorbildcharakter auch für die anderen Nutzer der beliebten Skater und Radwege rund um die Domäne Mechtildshausen haben, die nicht in den Rollsportclubs organisiert sind.
Besonders freut mich natürlich, dass damit auch ein weiteres Stück des Sportentwicklungsplans im Bereich des Freizeitsportes umgesetzt wurde.“
 Hubert Müller                                                            F.d.R. Hella Hempel
Stellvertretender Fraktionsvorsitzender                       Fraktionsgeschäftsstelle

 

Weiter berichtet W-I-D-I:

Am Donnerstag, den 26.04.07, nahmen der RSC mit w-i-d-i an der Sportausschuss-Sitzung in Schierstein teil. Es war zu erfahren, dass für den Inline-Rundweg die 300 m Asphaltierung in Delkenheim zum Ende Mai vorgesehen ist, und wie es aussieht, bleibt kein Geld mehr für die 2 markanten unbefahrbaren Stellen übrig, so dass der Rundweg nicht geschlossen werden kann.
Es handelt hierbei um die Stelle am Max-Planck-Ring (Schotterbürgersteig 30 m) und an der Ausfahrt des Kieswerkes an der Elisabethenstraße (Schlaglochfeld).
Am Mittwoch, den 2.05.07 tagte der Ausschuss für Planung Bau und Verkehr. Tagesordnung II: Top 1: Umsetzung des Inline-Rundkurses.
Ebenfalls am Mittwoch, den 2.05.07, tagte der Ausschuss für Finanzen, Wirtschaft und Beschäftigung. Unter Punkt 22: Umsetzung des Rundkurses für Inliner. Die Woche darauf wird die Stadtverordnetenversammlung beschließen, dann kommt Ausschreibung (4 Wochen), dann der Auftrag, dann haben wir Mitte Juni 2007... usw. 

Tatsächlich hat sich das Rathaus offensichtlich von einem offiziellen Skate-Rundweg schon lange verabschiedet. Schließlich würde ein Skate-Rundkurs bedeuten, dass die so gekennzeichneten Strecken auch den besonderen Erfordernissen an die Verkehrssicherungspflicht der Stadt für einen solchen Weg gerecht werden müssten. Diese besonderen Vorkehrungen will die Stadt aber nicht auf sich nehmen.

So bleibt es vermutlich dabei, dass das vorhandene Wegenetz nur im Ramen der bestehenden Verkehrswegeplanung bzw. der ohnehin zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel ausgebessert wird, wobei der Belag skatetauglich werden soll. Dies aber hätte auch schon längst ohne den Rundkurs als Inline-Weg zu bezeichnen geschehen können. Mit der Forderung nach einem offiziellen Skate-Rundkurs haben die Beteiligten sich demnach eher einen Bärendienst erwiesen. Bleibt zu hoffen, dass die Anstrengungen der Stadt, auf die Belange der Freizeitskater Rücksicht zu nehmen, nicht ganz unter die Räder kommen.

Ein Gutes hat das Scheitern der offiziellen Benennung jedoch. Wäre der offizielle Skaterweg entstanden, läge es nahe, dass man diesen wieder in die Obhut eines Vereins gibt. Wie sich dies darstellt kann an der Rollsportbahn ersehen werden. Die Laufzeiten an denen Freizeitsportler diese nutzen können sind durch "Sperrzeiten" für die Vereine so weit eingeschränkt, dass der Bürger der kein Vereinsmitglied ist, von der städtischen Investition kaum etwas hat.

Freiheit für Inline-Skater! 
 
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