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| Rhine on Skates 2008 rundum lecker! |
| Geschrieben von Scotty | |
| Donnerstag, 4. September 2008 | |
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Wegen der Bundesgartenschau in Bingen war der diesjährige Startpunkt von "Rhine on Skates" verlegt worden. Statt von Bingen ging es ab Rüdesheim los, was der Tour jedoch keinen Abbruch tat. Den Organisatoren um Friedel Henzler war damit eine weitere Aufgabe gestellt. Sie mussten es hinbiegen, dass die Teilnehmer trockenen Fußes ans andere Rheinufer kommen. Am Startplatz fanden sich geschätzte 1200 Skater ein, die bei bestem Wetter und guter Laune auf das Großereignis der Skatesaison hinfieberten. Rhine on Skates ist die längste geführte Ein-Tages Inline-Tour in Europa, die in diesem Jahr zum sechsten mal stattgefunden hat und so eilt ihr auch bereits ein legendärer Ruf voraus. Viele Teilnehmer kennen sich, manche nur aus den Vorjahren, andere auch von weiteren Veranstaltungen. Man kann nicht genau sagen, wodurch die prima Stimmung unter den Teilnehmern am Startplatz entsteht. Da ist das gute Gefühl, sich in der großen Schar der Skater sicher zu fühlen. Sicher, weil Hilfsbereitschaft nicht nur in eventuellen Notsituationen zu spüren ist, wie etwa bei einem Sturz oder einem technischen Problem. Das bevorstehende Gruppenerlebnis und natürlich auch die sportliche Herausforderung lassen wohl die Menschen näher zusammenrücken. Schließlich bringt eine Gesamtstrecke von ca. 135 km, welche mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von etwa 20 km/h zu bewältigen ist, manchen Teilnehmer an seine Grenzen. Auch die begleitenden Helfer der Rettungsdienste und der Polizei, die den Konvoi sicherten, trugen mit Humor, viel Verständnis für die "verrückten" Skater und mit Hilfsbereitschaft zur guten Laune bei. Und dies, obwohl es viel Geduld und Sachverstand bedarf, um einen solch eigenartigen Trupp sicher und reibungslos durch den Verkehr zu bringen. Diese Form von Öffentlichkeitsarbeit offizieller Stellen verdient größtes Lob und hat nicht nur bei den über 1000 Skatern auf dem Sympathiekonto gepunktet. - Herzlichen Dank!
Vom Start an standen die Besenbusse, welche entkräftete Skater kurzfristig am Ende des Konvois aufsammeln, noch nicht zur Verfügung. Der Grund dafür war, dass die Busse nicht auf die Fähre gepasst hätten, mit der die erste Rheinüberquerung bewältigt wurde. Die ersten 13 km mussten also von allen Teilnehmern geschafft werden. Die wenigen Plätze, die ausnahmsweise für Notfälle in den Fahrzeugen von Polizei und Rettungsdienst zur Verfügung standen, hätten keinesfalls gereicht. Dank der tatkräftigen Unterstützung der Ordner um Stefan (der, der so freundlich winkt) war aber auch dies kein Problem. So manche/r wurde kurzer Hand geschoben oder gezogen, wenn nicht motivierender Zuspruch von Stefan ausreichte.
Bald war die Fähre erreicht, welche die Skater zur anderen Rheinseite nach Niederheimbach übersetzte. Auf ihr
hätten die Busse nicht mitfahren können. Die Begleitfahrzeuge von Polizei und Rettungsdiensten mussten aber mit auf die
Fähre. So wurden mit zwei Fahrten alle hinübergebracht. Und auch wenn es eng wurde - die Fähre hat eine Kapazität von 700 Personen - lässt sich auf den Fotos erkennen, mit wie viel Spaß alle dabei waren. Die Fotos im Bereich KINO (siehe Link unterhalb des Berichts) sind übrigens auf dem
Streckenabschnitt bis zur Fähre entstanden, dann quittierte der Akku seinen Dienst.
Ab Niederheimbach fuhren nun auch die Besenbusse mit, welche später
noch "stark frequentiert" wurden.
Es wäre eine Wiederholung, die schöne Strecke, die herrliche Landschaft
des Mittelrheintals und das Vergnügen zu beschreiben, dass die Tour
bereitete. Dies ist bereits im vergangenen Jahr ausgeführt worden. Und
doch käme eine Beschreibung auch dieses Jahr nicht an die Erlebnisse heran. Wenn sich
andere Touren sehr wohl als "Sahnestück" der regionalen Touren
verstehen dürfen, dann ist Rhine on Skates die Zierkirsche auf einem
Stück Schwarzwälder Kirsch. weitere Fotos (Video folgt) (skate-trainers Podcast folgt) |
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