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2. Rhein-Main Skate-Challenge - lauter Sieger!
Geschrieben von Scotty   
Sonntag, 4. Mai 2008

Jubel nicht nur für Platz 1
An die 2. Rhein-Main Skate-Challenge waren große Erwartungen geknüpft. Eine schöne, abwechslungsreiche Strecke galt es zu bieten und zu sichern. Der organisatorische Aufwand, um allen Beteiligten ein besonderes Erlebnis zu ermöglichen, stellt eine Herausforderung besonderer Art dar. Konnten die Veranstalter all dem gerecht werden?

Angelehnt an den Streckenverlauf des Radrennens "Rund um den Henninger-Turm" bot die 2. Rhein-Main Skate-Challenge (RMSC) auch dieses Jahr eine Strecke, die von den Skatern unterschiedliche Schwierigkeitsgrade abverlangte. Dabei wurde die Strecke zum Vorjahr an wenigen Stellen verändert, um besondere Gefahrenpunkte zu entschärfen. Abwechslungsreich forderte sie nicht nur maßvoll den Teilnehmern Leistung ab, sie brachte auch eine gute Portion Fahrspaß und angenehmes Fahrerlebnis. Über einzelne Passagen, die etwa wegen parkender Autos oder dem Gemisch von Radfahrern und Skatern etwas problematisch sind, werden sich unterschiedliche Meinungen bilden. Bei einer kombinierten Veranstaltung wie der RMSC wird jedoch nie eine 100%-ige Inline-Strecke machbar sein. Hier ist gegenseitige Rücksichtnahme und Verständnis der Teilnehmer aus den unterschiedlichen Disziplinen füreinander unerlässlich. Bis auf seltene Ausnahmen hat es daran auch nicht gemangelt.

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2. Rhein-Main Skate-Challenge am Ziel
Auf diese gegenseitige Verständigung der Sportler haben die Organisatoren auch dabei gesetzt, als es darum ging, Skater und Radfahrer auf den parallel genutzten Teilstrecken, zu trennen. Die Trennung wurde bewusst nicht mit Barrieren vorgenommen - diese brächten mehr Gefahr als nötig - sondern sie wurde mit Schildern erreicht. An den entsprechenden Stellen, die auch jedem Teilnehmer schon in den Rennunterlagen und -Infos bekanntgegeben worden waren, wiesen Schilder darauf hin, dass Skater die linke, Radfahrer die rechte Straßenseite zu nutzen hätten. Ordner machten an Gefahrenpunkten zusätzlich darauf aufmerksam. Probleme tauchten letztlich nur auf, wo einzelne Sportler sich nicht an die Vorgaben hielten. Dem Veranstalter kann man bescheinigen, alles getan zu haben, diese Problematik im Griff zu behalten, ohne überzogene Maßnahmen zu ergreifen.

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Disziplinübergreifende Fairnes
Nur so kamen die Disziplinen sich auch manchesmal näher: Etwa wenn Radfahrer von Skatern überholt wurden und - oft nicht ohne deren Leistung Respekt zu zollen - eine reibungslose Vorbeifahrt ermöglicht wurde. Selbstverständlich galt das auch im umgekehrten Sinne, wenn Radfahrer die Skater überholten. Besonders schön waren die Szenen, wenn Sportler beider Disziplinen einmütig nebeneinander herrollten, sich dabei unterhielten und dieses Bild jedem Außenstehenden die sportliche Fairness unter den Teilnehmern demonstrierte. - Mit Barrieren als Streckentrennung undenkbar!

Die notwendigen Helfer, Ordner und Streckenposten konnten auch dieses Jahr gestellt werden, gerade ausreichend, um alle Aufgaben wahrzunehmen. Sie wurden zu ihren Positionen gebracht und vor Ort nochmals in spezielle Gegebenheiten und Aufgaben eingewiesen. Zuvor jedoch konnten sie sich an einem Frühstück mit Kaffee, Brötchen, Wurst und allerlei Leckerem stärken. An dieser Stelle Dank an jene, die dies ermöglichten! Morgens um 7 Uhr, dem Antrittstermin im Main-Taunus-Zentrum (MTZ), war dies die Voraussetzung, um freundlich und umsichtig seine Aufgabe zu erfüllen. Knurrende Mägen wären da eher störend, und so gab es auch noch eine Wegzehrung, ehe es los ging.

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Zufriedene Gesichter auch bei den Ordnern
Ganz offensichtlich haben Veranstalter und Organisatoren ihre Hausaufgaben mit Erfolg gemacht und ihre Versprechen gehalten, die Pannen der Erstveranstaltung auszumerzen. Es gab diesmal kein Problem mit der Möglichkeit für die Ordner, kurz vor dem Aufheben der Streckensperrug durch die Polizei, zum MTZ zurück zu skaten. Das war ein echtes Schmankerl und ein willkommenes Dankeschön an die Helfer, die nun auch die Strecke nutzen konnten.

Bei einer Veranstaltung dieser Größenordnung und der besonderen Problematik, zwei Disziplinen zu vereinigen, war eigentlich zu erwarten, dass sich für die behobenen Fehler, neue einschleichen werden. Frank Räcker vom Organisationsteam stellte sich der zu erwartenden Kritik schon im Vorfeld der Veranstaltung in einer E-Mail an Skate-trainer.de mit den Worten:"...  dass wirs besser machen wollen und anschliessend werden wir uns wieder der Kritik stellen."

Liebe Veranstalter,
Hallo Frank Räcker,
Skate-trainer.de konnte, trotz aufmerksamer Beobachtung und eingeschleuster "Verdeckter Ermittler", keine berichtenswerte Panne aufdecken.
Herzlichen Glückwunsch!

Auch die ersten Stimmen aus den Reihen der Teilnehmer zeichnen ein weit überwiegend positives Bild der RMSC, und die ersten fragen schon danach, ob man sich jetzt bereits für die nächste RMSC anmelden kann. Bei einer so jungen Veranstaltung schwebt die Frage nach einer Fortsetzung immer auch im Raum. Trägt sich die Veranstaltung? Machen die Kooperationspartner weiter mit? Geben sich Stadt und offizielle Stellen aufgeschlossen? Im Sinne der Stadt, der Teilnehmer und des Sports drücken Viele die Daumen dafür - wir auch!

 

Fotos der Veranstaltung gibt es im Bereich Kino

 
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