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Erleuchtung bei der Nacht der Kirchen 2007
Geschrieben von Scotty   
Sonntag, 9. September 2007

Die Ausflugsfahrt im Ramen der "Nacht der Kirchen"  stellt dieses Jahr die Abschlussveranstaltung der offiziellen Mainzer und  Wiesbadener Skate-Nights dar. Gleichzeitig lässt sie auf eine erfolgreiche Fortsetzung der Skate-Nights im kommenden Jahr hoffen, da auch bei dieser Veranstaltung neben den Stammteilnehmern wieder eine große Zahl an weiteren Inline-Freunden gewonnen wurde. Dabei scheint sich ein neues Konzept der Veranstaltungen zu bewähren.

Am Ziel der Skate-Tour ist eine Fahrt mit einem Party-Schiff auf dem Rhein vorgesehen. Dadurch wird die Veranstaltung noch familienfreundlicher und bekommt einen zusätzlichen Reiz auch für alle, die vielleicht nicht allein des Skateswegens teilnehmen würden. Selbst wer nicht skaten will (oder kann) kommt dadurch in den Genuss eines schönen Ausflugs. Familienmitglieder oder Freunde können am Schiff einfach zusteigen.
 
Nach der erfolgreichen "Rüdesheim-Tour" mit anschließendem Party-Schiff, war nun auch die "Nacht der Kirchen"-Tour um dieses Element reicher.  Und es hat sich gelohnt! Zweifelsohne stellte das gemeinsame Ausspannen, Feiern und Tanzen auf dem Schiff den tatsächlichen Höhepunkt der Veranstaltung dar. Und wieder zeigte sich was für ein freundliches Volk die Skate-Freunde sind. Sie können mehr als auf Rollen durch die Lande ziehen. Rundum gab es lachende Gesichter und fröhliche Menschen. Immer aufgeschlossen neue Kontakte zu knüpfen und sich unverkrampft zu begegnen, war kein Animateur nötig um das gesamte Oberdeck in ein ausnahmsloses Ringelreihen zu verwandeln. Wer kennt nicht die Versuche, durch eine Polonaise die Stimmung künstlich anzuheizen. Hier aber schloss sich keiner aus. Wer hat eigentlich damit begonnen?
 
Viele schöne Details könnten angeführt werden, doch eines soll erzählt sein. Pit - der Mann der bei den Ausflügen immer für Musik auf Rollen sorgt - packte bereits vor dem Ablegen des Schiffs eine Unmenge von diesen Leuchtstäben aus, die im Dunkeln in allerlei Farben leuchten. Dazu gab es kleine Verbindungsstückchen, mit denen sich Armbänder oder Ketten  zusammenstecken lassen. Bis zur Ankunft in Wiesbaden fertigte beinahe jeder leuchtende Schmuckstücke. Dabei entbrannte eine Art Wettbewerb um die schönste Konstruktion. In immer kreativeren Formen leuchteten Blumen, Hals- und Haarschmuck, ein Mikrofon und Ohrringe. Pit, das war äußerst gelungen!
 
Von der schönen Tour über den Besuch der Johanneskirche in Erbach bis hin zur Party auf dem Schiff lässt sich auch mit vielen Worten nicht vermitteln, welch ein Erlebnis das war. Die wenigen geglückten Fotos (siehe das Album im Bereich KINO) können auch nur wenig davon vermitteln.
 
Auch im Artikel des Wiesbadener Kurier vom 08.09.2007 (siehe unten) konnte das Erlebnis der Tour und  besonders das der Bootsfahrt nicht greifbar beschrieben werden. Man muss es selbst erlebt haben!
 
Artikel im Wiesbadener Kurier vom 08.09.2007 (mit freundlicher Genehmigung durch Frau Rust)

 
Auf Rollen ins Orgelkonzert

Letzte Skate-Night der Saison ging von Biebrich nach Walluf


Gut gelaunt begaben sich die Skater auf die letzte Tour der Saison.
RMB/Windolf
Vom 08.09.2007

WIESBADEN/OESTRICH-WINKEL Ein umfassendes Sport- und Kultur-Erlebnis erwartete die etwa 200 Teilnehmer der letzten Skate-Night der Saison. Diese führte in den Rheingau und endete auf einem Party-Schiff.  
Von

Alexandra Ehrhardt

Mit Plüschtieren, Hupen und Lampen auf ihren Helmen sind einige der Teilnehmer der letzten Skate-Night in diesem Jahr auf ihre 20-Kilometer-Tour von Biebrich nach Oestrich-Winkel gestartet. In diesem Jahr hatte die Interessengemeinschaft "Wednesday Night Skating" mehrere tausend Inlineskater bei zehn Veranstaltungen durch das Rhein-Main-Gebiet geschickt.

"Wir wollen Kultur in unsere Skate-Nights integrieren", erklärt der Organisator, Alexander Taitl, die Tatsache, dass die Sportler bei ihrer Pause in Erbach im Rahmen der "Nacht der Kirchen" auch die dortige Johanneskirche auf Rollen betreten und dem Orgelspiel lauschen dürfen. Um die letzte Skate-Night atmosphärisch zu unterstützen, fahren die Skater bei ihrer Ankunft in Oestrich-Winkel direkt auf ein Party-Schiff, auf dem zuerst gregorianische Klänge und später Tanzmusik die zweistündige Rückreise auf dem Rhein untermalt.

Wenige Minuten vor dem Startschuss zieht Mitorganisator Burkhard Wiche ein Resümee: "Noch vor ein paar Jahren sind viele Anfänger mitgefahren, mittlerweile werden die Veranstaltungen immer stärker von Stammkunden besucht, die regelmäßig fahren". Zu diesen Stammkunden zählt auch Karlheinz Tkocz, der dieses Jahr an allen zehn Skate-Veranstaltungen teilgenommen hat. Die Durchschnittsgeschwindigkeit von Tempo 15 schafft der 45-Jährige durch sein wöchentliches Training mit links. "Das irre am Skaten ist, dass man sich mit minimaler Ausrüstung in der Natur bewegen kann, dabei schneller ist als beim Laufen und größere Distanzen bewältigen kann."

Die Organisatoren sind geduldig: Mit einer Viertelstunde Verspätung startet die 200-Mann-Gruppe, damit auch jeder die Möglichkeit hat, sich in Ruhe einzuordnen und ein letztes Mal den Sitz der Ausrüstung zu überprüfen. "Danach sind die vier Kilo zu viel aus dem Kroatien-Urlaub endlich weg", lacht Harald Siegfried aus Biebrich, während sich die fünf Polizei-Motorräder, zwei Streifenwagen und zwei Rettungswagen in Position begeben. Der Besenbus für Atemlose und Leichtverletzte bildet das Schlusslicht. Alexander Taitl winkt aus diesem dem neugierigen, eisessenden Publikum an der Biebricher Promenade ein letztes Mal zu, bevor die einstündige Tour nach Winkel bei Einbruch der Dunkelheit beginnt.

 
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